A Travellerspoint blog

Capitol Reef, Bryce Canyon & Zion

Rot, rot, rot...

sunny 40 °C
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Rot, rot, rot sind alles meine Steine... oder so ähnlich... Nach Arches waren wir daran ja schon etwas gewöhnt, trotzdem findet man in jedem National Park andere Farben und Phänomene. In Capitol Reef starteten wir unsere Wanderung (natürlich die längste des Parks) etwas später als geplant und sind nach dem zweiten View-Point wieder umgekehrt. Wir lieben ja die Sonne und die Hitze, aber Bergsteigen bei 38 Grad ist dann doch etwas hart. Trotzdem hatten wir eine schöne Aussicht. Wirklich cool und überraschend war dann der Scenic-Drive durch den Park. Normalerweise sieht man von den Straßen aus nicht so viel, aber der war wirklich beeindruckend und Michi durfte Dirtroads rauf und runter fahren, was fast wie Jeepfahren war :) Am Abend haben wir uns dann ein richtig leckeres Steak gegönnt.
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Der nächste Nationalpark war Bryce Canyon und der hat uns wirklich umgehauen. Früh morgens sind wir zu der knappen 10 km langen Wanderung aufgebrochen, die "Fairyland Loop" heißt, und der Name ist hier echt Programm. Mit etwas Fantasie kann man fast die Feen hinter den leuchtenden, orangenen Hügeln herausspitzen sehen. Die Hügel sehen mal wie aufgeschüttete Sanddünen, mal wie gewachsene Felsen aus, und das leuchtende Orange wirkt wie bemalt, wirklich beeindruckend. Am nächsten Morgen sind wir noch eine kleine Runde, die beliebteste Wanderung des Parks, gegangen, und natürlich waren da entsprechend mehr Leute anzutreffen, die Schönheit der Umgebung konnte das aber nicht trüben. Und dann ging es auch schon auf nach Zion.
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Hier hatten wir zum ersten Mal Probleme, einen Campingplatz zu finden. Die ersten zwei, die wir uns ansehen wollten, sind nur mit Allradantrieb und entsprechender Bodenfreiheit erreichbar (wirklich, wir haben es uns von Nahem angeschaut) und damit wir nicht verzweifeln, sind wir erst mal Wandern gegangen, für die bessere Stimmung. Hat auch gleich geholfen, die erwünschten Wasserfälle waren zwar mit sehr wenig Wasser versehen, aber die Pools die daraus entstehen, sind sehr schön und mal etwas Wasser in der Gegend zu sehen war eine nette Abwechslung zu den anderen National Parks. Und siehe da, nach etwas Bewegung haben wir auch noch einen schönen Camping Platz gefunden.
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Nach einer lauen Nacht ging es sehr früh zur großen und berühmt berüchtigten Wanderung "Angels Landing" auf. Die Warnschilder, die besagen, dass schon Menschen gestorben sind, es sehr steil und sehr abschüssig ist, haben wir mal wieder als "amerikanische Übertreibung" abgetan, vielleicht sollten wir daraus mal lernen ;). Der Weg war anfangs relativ steil, aber geteert, bis man zu einem Aussichtspunkt ankommt. Dann fängt der richtige Spaß an. In Deutschland wäre dieser Teil als Klettersteig deklariert und die entsprechende Ausrüstung würde einem empfohlen werden (denn es war Klettern mit Hilfe beider Hände und an beiden Seiten ging es knapp 400 m nach unten). Doch auch der Pfad mit steilem Abgang rechts und links war kein Problem und die Aussicht am Ende war gigantisch. Man musste nur immer wieder warten, bis man hoch oder runter konnte, da viele Menschen unterwegs waren.
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Posted by AngieAndMichi 13:40 Archived in USA Tagged zion bryce capitolreef angelslanding klettersteig Comments (2)

Vom Antelope-Canyon bis zum Arches National Park

... die Wiege der Wild West Filme

sunny 25 °C
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So, nach der großen Wanderung im Grand Canyon haben wir es dann etwas ruhiger angehen lassen. Mit dem Auto ging es erst einmal mit wundervollen Aussichten auf Unwetter in Richtung Page/Lake Powell.
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Zum Glück hat sich das Unwetter recht schnell wieder verzogen und wir konnten trockenen Fußes unser Zelt aufbauen.
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Nach einer recht windigen Nacht haben wir uns am nächsten Tag zum Antelope Canyon begeben. Dieser ist bekannt als Schlot-Canyon und befindet sich auf dem Land der Navajo-Indianer. Die lieben Indianer-Kollegen nutzen dieses Naturphänomen auch voll und ganz aus. Der Canyon ist nur mit geführten Touren erreichbar und kostet für zwei Personen (ca. 1 Std. Aufenthalt) knappe 60$. Aber was soll's... Der Besuch war wirklich sehr eindrucksvoll, wenn auch mit extrem vielen anderen Besuchern:)
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Nach dieser leichten Wanderung haben wir uns dann auf die Spuren der Cowboys und Indianer begeben. Jeder Fan der guten alten Wild-West-Filme etc. hat die Bilder aus dem Monument Valley und den angrenzenden Nationalparks bestimmt schon einmal gesehen. Man hat hier wirklich das Gefühl, John Wayne oder ggf. auch Bud Spencer und Terence Hill kommen gleich um die Ecke geritten. Immer noch etwas geschädigt vom Grand Canyon haben wir dann nur den "Scenic-Drive" gemacht, wie echte Amerikaner halt. Zugegebener Maßen, der SUV ist echt bequem:)
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Das uns bevorstehende Wochenende ist das sogenannte Memorial Day Weekend und in den USA der inoffizielle Start der Sommer- und Camping-Saison. Das hat man auch recht gut auf den Straßen und auf den Campingplätzen gemerkt. Selbst zu Hochzeiten in Deutschland, wenn alle Holländer mit Ihren RVs in Richtung Süden unterwegs sind, ist kein Vergleich zu den vielen Campern in und um die Nationalparks. Mit etwas Glück haben wir dann auch noch in der Nähe vom Canyonlands Nationalpark ein Plätzchen für unser Zelt gefunden (Nahe Moab).
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Den Nationalpark haben wir dann auch die kommenden Tage erkundet und sind fleißig Bergsteigen gewesen.
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Zugegebener Maßen sahen für uns nach einer Weile die Parks alle recht ähnlich aus:) Etwas Abwechslung hat dann der Arches Nationalpark (ebenfalls Nähe Moab) gebracht. Hier sind in den letzten zig-Millionen Jahren sehr viele Steinbögen (Arches) entstanden. Die Wanderung wurde auch dadurch interessant, da etliche kleinere Kletterpassagen enthalten waren. Durch das Memorial Day Weekend waren die Parks aber leider relativ überlaufen.
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Posted by AngieAndMichi 13:06 Archived in USA Tagged arches canyonlands monumentvalley antelopecanyon memorialday Comments (1)

Grand Canyon

To the river and back

sunny 30 °C
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So hier waren wir nun - am Grand Canyon. Wir hatten uns bei unserer Reiseplanung vorgenommen, dass wir die Tour South Rim - Colorado River und zurück an einem Tag machen. Geplant - getan. Im Nachgang war uns dann auch etwas mehr bewusst, warum von Seiten der Park Ranger von dieser Tour stark abgeraten wird. Wir hatten es mit der Jahreszeit recht gut getroffen, da wir in der Schlucht "nur" 35 Grad hatten und nicht >45 Grad wie in den Sommermonaten.

Gestartet haben wir die Tour gegen 5 Uhr morgens bei frischen 0 Grad. 11 Stunden, ca. 3000 Höhenmeter und 28 km später waren wir wieder oben. Tolle Tour, auch wenn wir auf den letzten drei Meilen echt fertig waren:) Aber die Eindrücke waren es wert!!

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Posted by AngieAndMichi 13:56 Archived in USA Tagged grandcanyon totheriverandback Comments (1)

Von Phoenix in Richtung Grand Canyon

Wanderungen in der Wüste

sunny 35 °C
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Bevor unsere große National-Park-Besichtigungstour losgehen konnte, brauchten wir natürlich ein Auto und Ausrüstung. Auto ist vielleicht nicht das richtige Wort für das Monstrum, das wir dann bekommen haben. Es hat allerlei Schnickschnack (wie wichtig die Sitzheizung ist, haben wir erst später gesehen) und viel Platz für unsere vielen Sachen. Und endlich fielen wir auf einem Parkplatz nicht mehr auf, weil unser Auto so klein ist.
Danach kam die Ausrüstung dran, die ist Gott sei Dank ziemlich billig in den USA und nach 3 Stunden beim Walmart konnte das Campen losgehen (am nächsten Tag). Um uns mit der Hitze vertraut zu machen, starteten wir den nächsten Tag gleich mit einer ca. 16km langen Bergtour durch die Wüste.
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Früh aufstehen und viel Wasser ist der Schlüssel, um die schöne Landschaft mit Kakteen bewundern zu können. Das Campen funktioniert sehr gut, wir gehen auf kostenlose Campingplätze, die normalerweise Ruhe, viel Platz und keine Einrichtungen aufweisen.
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Am nächsten Tag ging es in Sedona zum Wandern, bevor wir einen Campingplatz in Flagstaff gesucht haben. Nachdem wir dort eine neue Decke gekauft haben (wir haben nicht mit 0 Grad nachts gerechnet) ging es zum ersten großen Ziel, dem Grand Canyon.
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Posted by AngieAndMichi 13:25 Archived in USA Tagged desert sedona phoenix flagstaff Comments (1)

New Orleans

Die Stadt des Jazz

overcast 29 °C
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Nach einer 9 stündigen Bustour kamen wir abends an und waren froh, dass der Regen (mal wieder) nur während der Fahrt war :).
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Am nächsten Tag haben wir (natürlich zu Fuß, wie immer) den French Quarter mit Hilfe einer Rundtour aus dem Internet erkundet, aber eigentlich hätten wir die gar nicht gebraucht. Man läuft durch die Straßen und überall sieht man was anderes, die Architektur ist witzig, alt, besonders und irgendwie super passend zu der Stadt, an jeder Ecke gibt es Live-Musik, viel Jazz, natürlich, kleine Boutiquen oder Basare, wo man v.a. Masken, die französische Lilie in allen möglichen Varianten (das Wahrzeichen von New Orleans) und Skelette oder Schmuck kaufen kann, viel selbstgemacht, man sieht viele Galerien mit teils wunderschönen Bildern, kurz: der French Quarter versetzt einen in eine Welt der Kunst. Danach ging es zum Garden District, ein ganz anderes Stadtviertel von New Orleans. Hier dominieren die großen, schönen Villen und Häusern, alle mit einer Schaukel im Eingang und schönen Säulen. Wir haben viel von dieser faszinierenden Stadt in den 25 km, die wir an diesem Tag gelaufen sind, gesehen.
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Am nächsten Tag ging es zum City-Park. Auf dem Weg haben wir bei 32 Grad verschiedene Häuser angeschaut, die architektonisch von beeindruckend zu witzig reichten. Der City-Park ist riesig und nicht wirklich, was wir unter einem Park verstehen. Es verlaufen mehrere Straßen durch den Park und es gibt eine Fläche für Konzerte. Den botanischen Garten und das Play-Land für die Kinder haben wir uns gespart ;). Am Abend ging es dann in die Stadt, Live-Musik vom Feinsten (sogar ohne Eintritt). In der Frenchman-Street gibt eine Ansammlung an Bars, die nicht so touristisch sind sondern v.a. von den Lokals besucht werden (dank unseres Host sind wir natürlich dahin). Wir sahen zuerst eine Art Rock’n’Roll-Band (mit leichtem Blues-Einschlag), dann in der Bar „Spottet Cat“, die für Jazz-Musik berühmt ist, eine kleine Combo, die Blues spielte und dann eine echte New-Orleans-Jazz-Band, sehr gute Musik, tolle Stimmung, kurz: ein schöner Abend. Nur auf dem Heimweg fing innerhalb von 5 Minuten ein Gewitter und so starker Platzregen an, wie wir ihn nur selten erlebt haben. Obwohl wir dann doch ein Uber genommen haben (dank unseren Hosts in Fort Myers hatten wir eine freie Fahrt), wurden wir in den 5 Metern vom Auto zum Apartment so nass, dass wir den ganzen Boden voll tropften. Das war im Endeffekt ein ziemlich witziger Abschluss eines sehr schönen Abends :).

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Posted by AngieAndMichi 16:08 Archived in USA Tagged jazz neworleans Comments (1)

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