A Travellerspoint blog

April 2016

Great Smoky Mountains National Park

und nein das ist kein Vulkan:)

overcast 20 °C
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So nach dem ganzen Sightseeing in NYC, Philly und Washington ging es nun in die Natur. Um dem ganzen Trip ein Geschmack von Abenteuer einzuhauchen, hatten wir uns entschieden, den Weg von Washington nach Charlotte (North Carolina) mit dem Bus in der Nacht zurückzulegen - wovor uns viele gewarnt hatten:). Der Trip hat insgesamt knapp 9 Stunden gedauert, Abfahrt war 23:10 in DC, Ankunft 8:30 in Charlotte. Theoretisch eine gute Sache vor allem weil wir jeweils zwei Sitze für uns hatten. Nur leider gibt es einfach Leute die die ganze Nacht den Mund nicht halten können - auch nicht nach einem freundlichen Hinweis - wodurch der Schlaf nur mittelmäßig war:)

In Charlotte angekommen haben wir dann unser Auto am Flughafen abgeholt. Ein kleiner süßer Matzda mit 35L Tank. Allerdings macht das Tanken in den USA echt noch Spaß. Eine Tankfüllung hat ca. 25$ gekostet:) Mit dem kleinen Flitzer ging es dann ca 2.5 h nach Waynsville. Hier hatten wir uns via Airbnb ein Apartment gemietet. Der Vermieter war ein recht lustiger Kauz, der uns auch gleich mal Marijuana andrehen wollte.
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Woher kommt nun der Name Smoky Mountains und was ist das überhaupt? - History Lesson with Michael -
Der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. Die Great Smoky Mountains gehören zu den ältesten Gebirgen der Welt und sind heute Weltnaturerbe. Der Wald, der den Park bedeckt, gehört zu den ältesten Wäldern der Erde und ist das größte Urwaldgebiet im Osten der USA. Der Park ist mit zwischen acht und zehn Millionen Besuchern der meistbesuchte Nationalpark in den USA, trotzdem beschränkt sich der Verkehr auf die größeren Straßen. Die 450 Kilometer Straße abseits der Hauptwege und die 1400 Kilometer Wanderwege des Parks sind verhältnismäßig wenig frequentiert. Vor der Ankunft der europäischen Siedler am Ende des 18. Jahrhunderts war das Gebiet Teil der Heimat der Cherokee-Indianer, die der Landschaft wegen der häufig auftretenden Nebel den Namen „Shalonage“, „Ort des blauen Nebels“ gaben.

Zur Einstimmung haben wir am späten Nachmittag noch eine kleine Tour zu den Indian Falls gemacht. Generell gibt es in dem Park dutzende Bäche und Flüsse und jede Menge Wasserfälle.
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Am zweiten Tag haben wir dann den Rainbow Fall besucht. Dies war eine etwas längere (Halbtages-) Tour. Der Rainbow Fall ist der höchste Wasserfall in den Smokys und der Name kommt von dem Phänomen, dass sich das Sonnenlicht im Wasserfall spiegelt und dadurch wundervolle Regenbogenfarben zu sehen sind. Leider war es etwas bewölkt als wir am Wasserfall angekommen sind, daher konnte wir den Regenbogeneffekt nicht erleben. Wir waren aber unglaublich glücklich über das Wetter, laut Vorhersage hätte es Regen und Gewitter haben sollen. Um noch etwas vom tollen Panorama zu haben sind wir dann noch eine kleine Tour zum Andrews Bald gegangen.
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Einen Elch haben wir dann auch noch zu Gesicht bekommen, leider (?) aber keine Bären.
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Zum Abschluss sind wir am Freitag dann noch entlang der Grenze zwischen Tennessee und North Carolina, die quasi in der Nord-Süd-Achse des Parks verläuft, zum Jump Off gewandert (Anmerkung der Redaktion: Berggestiegen! Wandern ist was anderes :) ). Auch hier war der Blick über die weiten der Bergketten unglaublich beeindruckend.
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Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Charlotte für eine Übernachtung bevor es dann am Samstag weiter nach Myrtle Beach zum Strand geht. Nachdem wir dann doch etwas erschöpft waren haben wir am Abend aufs Kochen verzichtet und haben "Bad Daddy Burgers" besucht. Die Burger waren riesig und super lecker. Schade, dass es diese Burger-Bar in München nicht gibt:)
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Posted by AngieAndMichi 17:29 Archived in USA Tagged greatsmokymountains Comments (3)

Washington D.C.

die Hauptstadt der Vereinigten Staaten - eine eigentlich recht süße und schöne Stadt.

sunny 29 °C
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Warum süß (v.a. im Vergleich zu New York und Philadelphia)? Keine hohen Hochhäuser. Es gibt nämlich ein Gesetz, dass kein Gebäude höher als das Capitol sein darf.
Wir kamen am Samstag in Washington an und dachten, wir erkunden noch ein bisschen Capitol Hill. Das Wetter war nämlich wieder super, nachdem es nur auf unserer Busfahrt geregnet hat (die USA liebt uns einfach :D ). Capitol Hill ist wunderschön. Überall gibt es Parks und Grünanlagen und dazwischen wahnsinnig imposante Gebäude, die an Griechenland erinnern. Nur sind die Gebäude hier neuer und intakt.
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Am Sonntag begannen wir den Tag erstmal mit dem Weißen Haus, das muss sein, wenn man in Washington ist. Wirklich beeindruckend war das nicht, ist halt ein weißes Haus ;).
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Danach erkundeten wir einen sehr schönen Bauernmarkt. Bevor es zum Brunch mit Kevin, Sarah und Maggie ging, sahen wir noch das FBI-Gebäude (wahnsinnig hässlich), das Navi-Memorial (ganz cool, sie haben eine Weltkarte mit „Wasserflecken“ auf den Boden gezeichnet) und den Friendship-Arch in Chinatown (viel schöner als in New York). Der Brunch war sehr schön (Kevin hat mit Stefan in China studiert) und die Zeit verging wie im Fluge. Wir haben gelernt, dass man in Amerika auch tatsächlich gesundes Essen finden kann. Man muss nur viel zahlen ;)
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Danach ging unsere Tour durch die Hauptstadt weiter, wir liefen die National Mall (kein Einkaufszentrum sondern ein Park, um den sich viele Museen und Monumente befinden) entlang zum Washington Memorial, über das Lincoln Memorial weiter zum National Cemetory, was alles sehr beeindruckend war. Und nach diesem vielen Laufen haben wir uns dringend den lang ersehnten Cheesecake verdient gehabt, mussten da aber auch dahin noch 2,5 Meilen hinlaufen. Insgesamt waren das dann 25 Kilometer, die wir an diesem Tag zu Fuß zurückgelegt haben. Mann, waren wir fertig :D Ein erfolgreicher und eindrucksvoller Tag.
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Danach mussten wir am Montag die ganze Sache erstmal etwas ruhiger angehen lassen. Wir fingen mit dem Air&Space Museum an (Ziemlich cool, in Washington sind eigentlich alle Museen kostenlos. Nachdem wir die Massen an Menschen am Sonntag nachmittag gesehen haben, dachten wir, wir gehen gleich hin, wenn es aufmacht. Leider dachten das viele und wir standen kurz an. Eine halbe Stunde später: Überhaupt keine Schlange mehr.). Nachdem wir die Mondlandung nacherlebt haben, ging es mit dem Bus durch die Stadt. Für 1$ kann man in Washington den DC Circulator fahren. Also ging es nach Georgetown, einem süßen hügeligen Stadtteil mit vielen Boutiquen, kleinen Läden, etc. Und natürlich der Uni. Danach haben wir den National Zoo besucht (auch kostenlos, Washington lässt da echt was springen) und dann ging es zum Ausruhen ins Apartment.

Am Dienstag haben wir unsere Zurückhaltung überwunden und sind nochmal in ein Kunstmuseum gegangen, und es war wunderschön. Es war diesmal keine zeitgenössische Kunst sondern Renaissance bis Impressionismus, einfach unglaubliche Werke und wir haben sogar den einzigen DaVinci in den USA gesehen. Nach einem kleinen letzten Spaziergang durch die Stadt haben wir noch unsere nächsten Schritte geplant.
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Posted by AngieAndMichi 14:44 Archived in USA Tagged washington Comments (0)

New York City - Review

die Insider Tips von und mit Angie & Michi


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So 7 Tage NYC. Cool wars und dann doch schnell rum. Die Stadt hat doch echt viel zu bieten und ist unglaublich eindrucksvoll.

So nun zu den Facts & Figures:
Unser Apartment haben wir via TripAdvisor gebucht und das war mit knapp 73$ pro Nacht doch recht günstig für NYC. Das Bett war super, das Badezimmer und die Küche eher naja, aber das Ehepaar, mit dem wir dann sozusagen in einer "WG" wohnten, war sehr nett.
Wir haben den New York Pass für 7 Tage gekauft, glücklicherweise zu einem Rabatt (ca. 580$ waren es dann aber doch noch). Ob es sich gelohnt hat ist schwierig zu sagen, der Vorteil ist auf jeden Fall, dass man (fast) alles machen kann, was man will und muss nichts mehr zahlen. Ohne den Pass hätten wir nur halb so viel erlebt.
Broadway: Das ist natürlich nicht im Preis enthalten. Wir haben unsere Karten mit 50% Rabatt an einem Tkts-Stand gekauft, nicht am Times-Square, da wartet man ewig, sondern am Southside-Port, ohne Anstehen. Da werden Karten für die Abendshows mit viel Rabatt verkauft (nicht Wicked, LionKing und Hamilton, die beliebtesten). Das ist schon ganz gut. Später haben wir erfahren, dass viele Broadway-Shows auch eine Lotterie haben: 2,5 Stunden vor der Vorstellung kann man seine Namen in die Lotterie geben und 2 Stunden vor der Show werden dann ca. 20 gezogen, die 2 Karten a 30$ kriegen. Manche verkaufen auch morgens billige Karten. Hier ein Link dazu: clickme
Ganz cool. Wer etwas vorplanen möchte, kann sich die App "Todaytix" downloaden. Hier kann man sich gute Rabatte auch schon im Voraus sichern.

Posted by AngieAndMichi 16:48 Archived in USA Tagged newyorkcity Comments (0)

Philadelphia!

und nein wir meinen nicht den Frischkäse!

semi-overcast 26 °C
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So nach einer wundervollen und interessanten Woche in New York ging es nun am Donnerstag weiter nach Philadelphia! Wir dachten uns, dass wir unserem Urlaub ein wenig spannender gestalten wollen und haben die recht kurze Fahrt nach Philly mit dem Greyhound Bus gemacht. Entgegen vieler Meinungen war das echt recht gut und unkompliziert und Michi hatte auch genug Beinfreiheit.
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Für das Appartement in Philly haben wir diesmal Airbnb ausprobiert und das hat auch recht gut geklappt. Wir haben hier ein schönes großes Zimmer etwas außerhalb des Stadtzentrums und teilen uns das Haus mit zwei anderen WG-Mitgliedern, die nunmal nicht wirklich sehr gesprächig sind. Mit einer recht gut ausgestatteten Küche konnten wir uns hier auch selbst verköstigen. Den Donnerstag haben wir nach der Ankunft erst einmal etwas ruhiger in einem Park mit Cola und Muffin verbracht. Nach dem vielen Laufen in NYC sind wir dann schön entspannt früh ins Bett gegangen.
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Unsren Besuch in Philly haben wir unter das Motto "Free & Fit" gestellt, also kostenlose Attraktionen wahrnehmen und viel laufen:) Beides haben wir auch geschafft, vor allem letzteres mit ca. 32000 Schritten bzw. ca. 20km laufen.

Was gibt es nun so zu sehen in Philly und zu sagen?!

Facts & Figures (danke an Wikipedia :) ):
In der Geschichte der USA ist Philadelphia eine der bedeutendsten Städte. Nach New York und vor Washington war sie 1790 bis 1800 Nationalhauptstadt und damals die größte Stadt der USA sowie nach London die zweitgrößte englischsprachige Stadt der Welt. Mit 1.526.006 Einwohnern (Stand: 2010) ist sie die fünftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und an der Ostküste ist Philadelphia nach New York City die zweitgrößte Stadt. In Philadelphia wurde am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung beschlossen und verkündet, wie auch die Verfassung am 17. Juli 1787.

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen uns die Liberty Bell und die Independence Hall anzusehen. Hier ist die original Liberty Bell von 1776 zu bestaunen. Doch recht beeindruckend. Rund um das Areal sind etliche Parkanlagen angelegt worden und es ist schon ein krasser Gegensatz zu den Straßen von New York. Philly ist doch etwas kleiner und vor allem nicht ganz so hektisch.
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Durch die niedrigeren Häuser kommt deutlich mehr Sonne in den Straßen an. Auch heute hatten wir wieder super Glück mit dem Wetter! 26° und sonnig/bedeckt. Das angekündigte Gewitter und der Regen haben sich bisher zurückgehalten. Und nachdem Angie Ihren morgendlichen Cappuccino hatte, war alles in bester Ordnung:)
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Nach dem historischen Sightseeing ging es dann über einen süßen Foodmarket. Neben dem Bezirk "Germantown" gibt es generell etliches deutsches zu finden, vom Bier über Weißwurst hin zur Gelbwurst.
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Entlang des Benjamin Franklin Parkway ging es in Richtung Museum of Arts. In diesem Fall aber nicht, um die Kunst zu bestaunen, sondern um zu den "Rocky-Steps" zu gelangen und die Rocky Statue zu bestaunen (warum? Hier gibts die Info dazu: click me). Von den obersten Stufen hatten wir einen herrlichen Blick auf Philadelphia.
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Den Nachmittag haben wir bei einem wundervollen Spaziergang entlang des Schuylkill Flusses gemacht.
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Nachdem das Wetter nun doch langsam zuzog, sind wir wieder gen Apartment aufgebrochen. Hier konnten wir nun auch die andere Seite des ansonsten recht sauberen Philly's sehen - und wir haben geschaut, dass wir dort schleunigst wieder raus kommen :).
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Am nächsten Mittag geht es dann mit dem Megabus weiter nach Washington DC!

Posted by AngieAndMichi 05:15 Archived in USA Tagged philadelphia philly Comments (4)

Drei weitere Tage in New York

Und was wir nicht alles sahen...

sunny 23 °C
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So, nachdem die letzten Abende bei uns spät wurden, kommen hier drei Tage am Stück. Ist ein bisschen viel, aber was soll man schon machen :D
Der erste richtig sonnige Sonntag des Frühlings, und wir erlebten ihn wie richtige New Yorker. Naja, nicht gleich zu Beginn. Wir wollten nämlich einen Gottesdienst in Harlem besuchen, so als gute Christen am Sonntag Vormittag. Doch nachdem wir die Schlange vor der Eingangstür jeglicher Kirchen (und da gibt es echt alle paar Meter eine) gesehen haben, dachten wir, dass diese Gottesdienste wohl mehr Touristenattraktion als christliches Kulturgut waren und wollten dann nach Coney Island fahren.
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Doch zuvor gab es noch einen Abstecher in "Madame Taussauds", da wir dort auch die Tickets für "The Ride" am Abend kauften. Möglichst witzige Fotos mit berühmten Personen zu machen, die wirklich erstaunlich echt aussehen und die man sogar anfassen darf, wirkte auf den ersten Blick etwas seltsam und machte dann doch einfach nur viel Spaß.
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Die Insel Coney Island (im Prinzip ist ja fast alles in New York ne Insel) war gut besucht, die New Yorker genossen das schöne Wetter am Strand. Aber sie hat auch den Luna Park, einen netten kleinen alten Freizeitpark, zu bieten, den wir selbstverständlich nicht ausließen. Was auf den ersten Blick als niedliche Attraktion aussah, war dann doch ziemlich aufregend (v.a. da man eine nach der anderen fahren konnte, es gab kaum Wartezeiten) und ließ selbst unsere achterbahnerfahrenen Mägen kurz leicht flau werden. Aber nichts desto trotz haben wir den Park und das Wetter gut ausgenutzt.
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Als nächstes kam ein weiterer Erholungsort der New Yorker an die Reihe, der Brooklyn Botanik Garden. Viele Familien mit Kindern waren dort anzutreffen, da sowas wie Garten in New York Mangelware ist. Die Kirschenblüte war das Highlight des Aprils, aber auch der Rest des Gartens war sehr schön.
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Und dann ging es zu "The Ride", eine Busfahrt mit Schauspielern, die gleichzeitig die Stadt zeigen und entertainen. Es war super! Mit Gesang, Tanz, Karaoke und Witz ging es durch den "Big Apple", was uns in Hochstimmung versetzte. Deshalb haben wir zum Ausspannen eine Fährenfahrt bei Nacht nach Staten Island unternommen, was uns an der Freiheitsstatue vorbeiführte und diesen Stadtteil zumindest für eine halbe Minute betreten ließ.
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Am Montag begann der Tag dann etwas später. Das Wetter war herrlich und wir liefen über die Brooklyn Bridge, eine wunderschöne (und ziemlich lange) alte Brücke, die eine tolle Aussicht auf die Stadt ermöglicht.
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Tickets für das Phantom der Oper am Abend haben wir für 50% davor schon gekauft. Juhu! Danach ging es in den Central Park, den wir mit dem Fahrrad erkundet haben. Er ist wirklich ziemlich hügelig, und da wir etwas unter Zeitdruck standen, war es fast anstrengend ;). Aber der Park ist wunderschön, mit der Aussicht auf die Skyline, den vielen Sportmöglichkeiten, seinen Wasserstellen und vielen Brücken, Felsen uvm.
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Aber danach mussten wir heim und uns fertig machen, denn es ging in das am längsten laufende Musical am Broadway, das Phantom der Oper! Und es war fantastisch! Einfach atemberaubend, diese umwerfende musikalische Darbietung mit einer großartigen Bühnenshow und tollen Interpretation. Wir waren hin und weg!

Um die Kultur und Bildung nicht zu kurz kommen zu lassen, ging es am Dienstag früh erstmal ins Moma, das große bekannte Kunstmuseum. Und wir stellten fest, dass wir einfach nicht so die Kunstkenner sind. Manche Bilder waren zwar sehr schön (Picasso, Monet,..), aber im Endeffekt waren wir nach 45 min wieder draußen, ist nicht so unser Ding. Danach erkundeten wir auf eigene Faust Chinatown und Little Italy. Wahnsinn, man steigt aus der U-Bahn aus und denkt, man ist in China. Alle Schilder sind mit asiatischen Schriftzeichen versehen, man kann nichts mehr lesen und versteht die Menschen kaum, überall sind kleine Läden, in denen frischer Fisch, Muscheln und andere Tiere (die wir nicht erkannten) verkauft werden, es war unglaublich voll, gefühlt war die ganze Straße voller Asiaten. Dabei haben wir einen Buddha-Tempel besucht, der die größte Buddhastatue in New York enthält und gesehen, wie ältere Menschen Brett- und Kartenspiele uns unbekannter Art an Tischen mitten in einem Park spielten, wie im Film :).
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Weiter ging es dann wieder in die Innenstadt, zum Madison Square Garden, den wir mit einer sehr interessanten Tour erlebten. Die New Yorker Rangers spielten am Abend und das beeindruckende Stadion wurde dafür gerade hergerichtet. Wir sahen auch die Eingangspräsentation und verschiedene Soundchecks. Wir wären am liebsten zum Spiel geblieben.
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Doch es ging weiter mit einer ebenso guten Inside-Broadway-Tour, die uns die Geschichte, die Theater und andere Aspekte des Broadways näher brachte. Wir lernten Wege, an günstige Karten zu kommen, die wir vielleicht morgen gleich ausprobieren wollen. Mehr zu dem Thema "Unsere Erfahrungen mit New York Pass, Broadway Karten, Apartment, Restaurants, etc." kommt in einem separaten Blogeintrag.
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Wir näherten uns dem Sonnenuntergang und den wollten wir heute on "Top of the Rock" erleben. Also nichts wie hin zum Rockefeller Center und rauf in den 68. Stock. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt, die im Licht der untergehenden Sonne einfach zauberhaft aussah.
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Posted by AngieAndMichi 19:28 Archived in USA Tagged newyorkcity Comments (0)

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