A Travellerspoint blog

May 2016

New Orleans

Die Stadt des Jazz

overcast 29 °C
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Nach einer 9 stündigen Bustour kamen wir abends an und waren froh, dass der Regen (mal wieder) nur während der Fahrt war :).
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Am nächsten Tag haben wir (natürlich zu Fuß, wie immer) den French Quarter mit Hilfe einer Rundtour aus dem Internet erkundet, aber eigentlich hätten wir die gar nicht gebraucht. Man läuft durch die Straßen und überall sieht man was anderes, die Architektur ist witzig, alt, besonders und irgendwie super passend zu der Stadt, an jeder Ecke gibt es Live-Musik, viel Jazz, natürlich, kleine Boutiquen oder Basare, wo man v.a. Masken, die französische Lilie in allen möglichen Varianten (das Wahrzeichen von New Orleans) und Skelette oder Schmuck kaufen kann, viel selbstgemacht, man sieht viele Galerien mit teils wunderschönen Bildern, kurz: der French Quarter versetzt einen in eine Welt der Kunst. Danach ging es zum Garden District, ein ganz anderes Stadtviertel von New Orleans. Hier dominieren die großen, schönen Villen und Häusern, alle mit einer Schaukel im Eingang und schönen Säulen. Wir haben viel von dieser faszinierenden Stadt in den 25 km, die wir an diesem Tag gelaufen sind, gesehen.
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Am nächsten Tag ging es zum City-Park. Auf dem Weg haben wir bei 32 Grad verschiedene Häuser angeschaut, die architektonisch von beeindruckend zu witzig reichten. Der City-Park ist riesig und nicht wirklich, was wir unter einem Park verstehen. Es verlaufen mehrere Straßen durch den Park und es gibt eine Fläche für Konzerte. Den botanischen Garten und das Play-Land für die Kinder haben wir uns gespart ;). Am Abend ging es dann in die Stadt, Live-Musik vom Feinsten (sogar ohne Eintritt). In der Frenchman-Street gibt eine Ansammlung an Bars, die nicht so touristisch sind sondern v.a. von den Lokals besucht werden (dank unseres Host sind wir natürlich dahin). Wir sahen zuerst eine Art Rock’n’Roll-Band (mit leichtem Blues-Einschlag), dann in der Bar „Spottet Cat“, die für Jazz-Musik berühmt ist, eine kleine Combo, die Blues spielte und dann eine echte New-Orleans-Jazz-Band, sehr gute Musik, tolle Stimmung, kurz: ein schöner Abend. Nur auf dem Heimweg fing innerhalb von 5 Minuten ein Gewitter und so starker Platzregen an, wie wir ihn nur selten erlebt haben. Obwohl wir dann doch ein Uber genommen haben (dank unseren Hosts in Fort Myers hatten wir eine freie Fahrt), wurden wir in den 5 Metern vom Auto zum Apartment so nass, dass wir den ganzen Boden voll tropften. Das war im Endeffekt ein ziemlich witziger Abschluss eines sehr schönen Abends :).

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Posted by AngieAndMichi 16:08 Archived in USA Tagged jazz neworleans Comments (1)

Florida Keys, Everglades und Fort Myers

Von den Keys bis nach Tallahassee

sunny 34 °C
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So nach unseren drei Tagen in Miami ging es nun weiter zu den Florida Keys. Wir hatten uns dazu entschlossen, die Erkundung der Florida Keys von Key Largo aus zu unternehmen. Das lag auch unter anderem daran, dass es in Key West einfach kein erschwingliches Apartment zu Mieten gab (:o). Key Largo ist dann auch nur knapp 2 Std. von Miami entfernt. Hier hatten wir ein tolles Motel, das Key West Inn (auch wenn Key West ca 140 km entfernt ist). Von dort haben wir am ersten Tag gleich den Bahia Honda Stadtpark erkundet. Insgesamt ist es eine irre Fahrerei zwischen den Inseln und es gibt nur den Oversee Highway der größtenteils immer nur gerade aus geht mit jeder Menge Brücken. Die längste davon ist 7 Meilen lang. Das ist schon echt beeindruckend. Im Stadtpark wollten wir dann endlich mal wieder richtig wandern gehen um uns auf die Nationalparks vorzubereiten. Naja daraus wurde dann nicht wirklich was, da die längsten "Wanderwege" nur knapp 500 m lang waren. Nichtsdestotrotz hat uns die Umgebung dafür vielfach entschädigt. Überall waren wunderschöne Palmen und jede Menge Vögel (vor allem Pelikane) zu sehen. Um dann wenigstens etwas Sport zu machen, haben wir dann das Auto am westlichen Parkplatz stehen gelassen und sind die 2 Meilen zum östlichen Parkplatz gelaufen (bei 30 Grad im Schatten).
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Die Florida Keys sind mit ihren unglaublich vielen Inseln ein Paradies für Taucher. Nachdem wir nun nicht wirklich dem Tauchen mächtig sind, sind wir dann zum Schnorcheln zum Leuchtturm vor Marathon aufgebrochen. Dort sind wir mit einem Motorboot ca. 30 min zur Tauchlocation gefahren. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele verschiedene Fische hier unterwegs sind. Von klein "Dori-Fischen" bis ca. 2 Meter langen Barrakudas (mit offenem Maul und wirklich spitzen Zähnen) war alles dabei. Der Captain hat sein Bestes gegeben und die Fische zum Teil gefüttert, so dass wir beide uns plötzlich in einem Schwarm von Fischen befunden hatten. Leider hatten wir keine Unterwasserkamera dabei.
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Zum Abschluss unseres Besuchs ging es dann nach Key West, ca. 2 Std. Fahrt von Key Largo entfernt. Hier haben wir bei ca 34 °C die Insel zu Fuß erkundet und uns ein Eis für insgesamt 15$ gegönnt (ja dass es so teuer war haben wir erst beim Bezahlen gemerkt...). Insgesamt ist es schon faszinierend zu sehen, wie hier wunderschöne Häuser neben etlichen Bruchbuden stehen. „The most southern point of the US“, die berühmte „Key Lime Pie“ (ziemlich gut, nur etwas zu süß, wie alles in Amerika), und die berühmte verrückte Künstlerszene in Key West ziehen natürlich wieder viele Touristen an. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann auf unsere 5 Stundenfahrt zurück nach Miami gemacht.
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Entgegen unserer ursprünglichen Planung haben wir uns dann gegen einen Kanu-Tour in den Everglades entschlossen. Grund?! Um diese Jahreszeit ist es extrem warm/feucht und die Moskitos haben ihre Freude daran, die Parkbesucher zu malträtieren. Daher sind wir nur durch den Park gefahren (inkl. 24 Meilen "off-road") und haben eine kleine Wanderung (2 Stunden) in der Nähe vom Shark Valley Besucherzentrum gemacht. Die Everglades haben eine ganz besondere Vegetation und wir haben Bäumen im Salzwasser/Wasser wachsend, Pelikane, Schildkröten, Alligatoren und vieles mehr gesehen. Das große Highlight des Parks, die Alligatoren, haben mehrfach unseren Weg gekreuzt. Das ist schon ein interessantes Gefühl, wenn die Tiere einen Meter neben dem Weg im Wasser liegen, so ganz ohne Scheibe wie man das so aus dem Zoo kennt :D.
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Weiter ging es dann nach Fort Myers, beziehungsweise nach Cape Coral. Hier hatten wir ein Airbnb in einer kleinen Villa gebucht. Unsere Hosts, ein Paar etwa in unserem Alter, waren super nett und es war quasi wie ein Besuch bei guten Freunden. Gemeinsam sind wir dann an den Abenden zum Teil nach Fort Myers in verschieden Bars gegangen bzw. haben auf der Terrasse am Pool bei 25 °C bis spät in die Nacht bei einem Glas Wein gesessen. Hinter dem Haus war auch direkt ein Kanal, leider ohne Motorboot, jedoch mit Kajaks, die wir dann auch direkt ausprobiert haben. Tagsüber wollten wir den 5-Miles-Walk in Fort Myers machen, um etwas für unsere Fitness zu tun :). Wir haben dann erst vor Ort festgestellt, dass der Park zwar 5 Miles (ca. 7 km lang) war, der Rundweg für Fußgänger aber nur ca 1 Mile ging. Die Vegetation war ähnlich einem Regenwald, sehr nass und heiß, es wuchs wahnsinnig viel und wir haben wieder Alligatoren (sogar einen Baby-Alligator), Schildkröten und einen Waschbär gesehen. Außerdem haben wir den „Lake-Park“ besucht, der uns eine Schlange, viele Vögel, schöne Wanderwege und natürlich viele Seen zum bewundern gab.
Am nächsten Tag haben wir mit dem Fahrrad die Inseln Sanibel, v.a. den National Revuge mit wunderschönen Aussichten und beeindruckender Natur, und Captiva mit den faszinierenden Villen, die manchmal sogar zu beiden Seiten Meerzugang haben, da die Insel so schmal ist, erkundet und sind natürlich an einem schönen Strand gelandet, wir waren schließlich in Florida. Es war alles so flach, dass wir ein Rad mit nur einem Gang genommen haben, außerdem wollten wir ja etwas Sport machen :)
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Nach dem etwas wehmütigen Abschied von unserem wunderschönen „Übergangszuhause“ und unseren neuen Freunden haben wir auf dem langen Weg nach Tallahassee den schönsten Strand ever (zumindest für unsere Erfahrungen) besucht, Siesta Key. Der Sand war (wie von unseren Hosts so schön beschrieben) wie „Baby-Powder“. Wir konnten nicht aufhören, mit unseren Füßen durch den Sand zu fahren. In Tallahassee haben wir das Auto am Flughafen abgeben müssen und obwohl unser neuer Host uns abgeholt hätte, sind wir einfach die 10 km gelaufen, was nach dem Tag im Auto echt gut tat.
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Posted by AngieAndMichi 18:32 Archived in USA Tagged animals miami everglades sanibel floridakeys fortmyers tallahassee Comments (2)

Cocoa Beach & Miami!

Florida we're coming!!

sunny 32 °C
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Und dann waren wir in Florida, bei 30 Grad tropischen Wetter und Sonnenschein pur :) Unser erster Stop war nach einer langen Autofahrt Cocoa Beach. Wir sind dann auch gleich auf die Insel gefahren (brauchten so unglaublich dringend was zu essen) und haben festgestellt, dass am Samstag Abend in den guten Restaurants richtig viel los ist, aber wir haben dann doch noch ein Plätzchen wo gefunden, richtig gut vielleicht nicht unbedingt, dafür am Strand mit Live-Musik. Faszinierend, dass man von der Straße fast die ganze Zeit auf beiden Seiten Wasser sieht. Am Sonntag ging es dann über eine wunderschöne Küstenstraße nach Miami.
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Mit mehreren Stops an verschiedenen Stränden war diese Fahrt weit weniger anstrengend. Außerdem hatten wir wahnsinniges Glück und haben einfach am Vorbeifahren am Meer Delfine gesehen, total nah am Strand! Natürlich sind wir gleich rechts ran gefahren und haben für ein paar Minuten Delfine einfach vom Straßenrand beobachtet, bevor sie wieder weg waren. Unglaublich!
In Miami angekommen haben wir den Abend in Miami Beach mit Meer, Strand, etwas kubanischer Musik und dem Sonnenuntergang hinter Miami verbracht - auf unserem Weg zum Flughafen, um einen neuen Mietwagen zu holen, da unserer eine Schraube im Reifen hatte und Luft verloren hat.

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Am nächsten Tag ging es dann Sightseeing, was in Miami gar nicht so einfach ist. Diese coole Stadt mit so vielen Einflüssen hat halt nicht so richtige Sehenswürdigkeiten, aber wir haben das Art-Deco-Viertel (architektonisch witzig gestaltete Hotels) und Coconut Grove (das Hip-Viertel mit vielen Boutiquen, einer berühmten Einkaufs-Mall und einem State-Park) besucht, bevor es in einem Boot zu den Häusern der Reichen und Berühmten ging. Außerdem hat man vom Boot aus einen herrlichen Ausblick auf die Skyline von Miami. Nach dem Sonnenuntergang, den wir super romantisch in Miami Beach (am South-Point) verbrachten, ging es zu einem der berühmten kubanischen Sandwiches nach Little Havana.

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Posted by AngieAndMichi 06:28 Archived in USA Tagged miami cocoabeach miamibeach Comments (1)

South Carolina

unsere Auszeit (der Urlaub vom Urlaub)

semi-overcast 25 °C
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Da gibt es eigentlich gar nicht viel zu erzählen. Wir waren eine Woche in Myrtle Beach (South Carolina) bei leider mittelmäßigem Wetter. Wir haben unglaublich viel gelesen, relaxt, Minigolf gespielt (3:2 für Angie;)) Hier kann man immer den ganzen Tag spielen, also auch weggehen wieder zurückkommen, das ist ziemlich cool, außerdem sind sie richtig schön hergerichtet, leider nicht so herausfordernd zu spielen), Spaziergänge am Strand unternommen, waren joggen, shoppen (zumindest schauen) usw. Richtiger Urlaub also :)
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Posted by AngieAndMichi 06:07 Archived in USA Tagged southcarolina minigolfing Comments (1)

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