A Travellerspoint blog

June 2016

San Francisco...

...die Stadt der Verrückten und Obdachlosen...

semi-overcast 15 °C
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So, da hat das dann ja doch noch mit dem Campingplatz quasi in San Francisco geklappt. Einziger Nachteil war, dass wir das ganze Graffl 3 Meilen hin und her schleppen durften. Das war vor allem am Morgen noch vor dem Frühstück nicht gerade die angenehmste Tätigkeit, aber man will sich ja nicht über eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit beschweren.
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San Francisco war dann zur Abwechslung mal wieder eher kühl. Doch wir hatten echt Glück, da wir fast durchgehend Sonne hatten und so gut wie kein Nebel. Mit dem Auto ging es dann über die Golden Gate Bridge rein in das Gewusel in San Francisco. Wir haben auch dann tatsächlich eine recht zentrale Parkgelegenheit gefunden, die wiedererwartend nicht 60$ oder mehr gekostet hat (Nur 12$:) ). Zu Fuß habe wir dann die Stadt erkundigt, und trotz diverser Vorwarnungen war es dann doch etwas schockierend, wie viele Obdachlose hier in der Stadt zu finden sind. Vom Koi Tower über das auf und ab der Straßen bis zum Pier 39 konnten wir uns natürlich nichts entgehen lassen. Den besten Burger von San Francisco haben wir uns auch nicht entgehen lassen, zumindest wenn man den Bewertungen auf TripAdvisor glauben mag. Und zugegebener Maßen war der auch wirklich lecker.
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Am Donnerstag mussten wir uns dann schweren Herzens von unserem großen SUV verabschieden und sind nun wieder standesgemäß mit einem kleinen Hyundai unterwegs - ein Wunder, dass da alles reingepasst hat. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase haben wir uns dann auch mit einander arrangiert.

Posted by AngieAndMichi 20:34 Archived in USA Tagged sanfrancisco sf goldengate burger pier39 Comments (1)

Von Las Vegas bis Sacramento...

jede Menge Gegensätze!!

semi-overcast 30 °C
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So da waren wir nun in Las Vegas und befanden uns nun nach knapp drei Wochen des Campens und der Ruhe der Natur in der pulsierenden und überwältigenden Spielhölle der USA. Auf dem Weg von Zion nach Las Vegas haben wir noch einen Abstecher zum Valley of Fire und zum Hoover Staudamm gemacht. Nachdem wir aber über 40 °C hatten, hatten wir getrost auf längere Wanderungen verzichtet.
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Nachdem uns das Wetter einfach zu warm war, hatten wir uns ein Apartmenthotel gebucht. Bei 35 °C (nachts!!) macht das Zelten dann doch nicht so viel Spaß. Las Vegas ist schon sehr beeindruckend, vor allem bei Nacht, und überall sieht man - vor allem ältere - Menschen, die ihr Geld zum Fenster rauswerfen. In den riesigen Casinokomplexen braucht man schon fast ein Navi um sich zurecht zu finden und das Ganze erinnert eher an eine riesengroße Shoppingmall mit riesigem Hotel und sonstigen Attraktionen wie zum Beispiel Achterbahnen etc.
Aber ganz ehrlich, so beeindruckend Las Vegas dann auch war, wir waren froh als wir uns nach zwei Tagen wieder auf in die Natur begeben haben.
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Auf unseren Weg zum Sequoia Nationalpark (Kalifornien) haben wir dann noch Death Valley besucht, okay, wir sind mit dem Auto durchgefahren und nur einmal kurz ausgestiegen. Der Name war auch Programm - neben vielen Ruinen hatte es auf der ca 100km langen Fahrt an den meisten Stellen über 50 °C. Mensch waren wir froh um unsere super Klimaanlage (100 km und eine Tag später waren wir am morgen froh um unsere Sitzheizung...). Die Straße schlängelte sich durch endlose kahle Berge und Steppen hindurch durch einen Sandsturm und vorbei an einer kleinen Oase.
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Nach gut 9 Stunden Fahrt und ca. 600 km waren wir dann an unserem Campingplatz nahe dem Sequoia Nationalpark angekommen. Es war schon eine Herausforderung einen möglichen Campingspot mitten im Wald bei Dunkelheit um 23 Uhr zu finden. Aber wir waren erfolgreich und haben das Zelt und das Luftbett im Scheinwerferlicht in Rekordzeit aufgebaut. Im Park sind riesige uralte Bäume (Sequoias) zu sehen und nach drei Wochen Felsen (in allen Farben von Rot über Orange bis Schwarz) und Wüste war es nun doch sehr schön, viel Grün und viele Bäche um sich herum zu haben. Vom gleichen Campingspot haben wir dann auch den Kings Canyon Nationalpark erkundet, der quasi direkt an den Sequoia Park angrenzt. Hier sind sehr extrem noch die Spuren der verheerenden Waldbrände vom letzten Jahr zu sehen. An viele Stellen sieht man an den Berghängen nur noch schwarze Zahnstocher stehen und die ein oder anderen abgebrannten Gebäude. Den Kings Canyon haben wir vor allem mit dem Auto erkundigt und nur eine kleinere Wanderung gemacht.
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Weiter ging es dann nach Yosemite. Nachdem wir keinen Camping-Platz im Park (sowieso total überteuert und oft 1/2 Jahr im Voraus schon ausgebucht) gebucht hatten, hatten wir einen der nächsten kostenlosen Campingplätze gewählt. Dieser war ca. 1 1/2 Stunden vom Valley entfernt. Wir hatten also genug Zeit diverse Hörbücher zu hören. Nachdem die Wettervorhersage eher mäßig war, haben wir getrost auf die Besteigung des Half-Domes verzichtet und nur den Nevada und Vernon Wasserfall erklommen. Am Nachmittag haben wir uns dann eine wohlverdiente Dusche auf einen der Campingplätze gegönnt. In der Nacht hatten wir dann das erste mal in drei Wochen Regen und Gewitter. Immerhin hatte das Zelt so gut wie dicht gehalten und wir konnten mehr oder weniger gut schlafen, aber immerhin trocken. Leider war das Zelt dann natürlich am kommenden Morgen noch nass als wir unsere sieben Sachen gepackt haben und uns nochmal in den Park aufgemacht hatten. Nach einem kleinen Spaziergang zum Mirror Lake sind wir dann in Richtung San Francisco aufgebrochen. Hier hat es dann während der Fahrt aus geschüttet und gewittert (höchst selten zu dieser Jahreszeit), allerdings war das Auto danach außen wieder deutlich sauberer nach all den dirt-roads:)
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Zwischenstopp haben wir wie so oft in einer der vielen FastFood Ketten gemacht um das kostenlose WIFI zu nutzen und uns nach einer Bleibe für San Francisco umzusehen. Leider war das etwas ernüchternd und wir haben nur Camping Plätze gefunden die a) zu weit weg waren und/oder b) 40$ aufwärts gekostet haben. Nachdem wir beide doch recht müde waren, haben wir uns dann entschlossen erst einmal für zwei Tage in Sacramento in einem Airbnb zu übernachten und dann in Ruhe nach einem Hotel o.ä. für SFC zu suchen.

Dass wir uns für einen Zwischenstopp in Sacramento entschieden haben, hat sich sehr gelohnt. Hier konnten wir ohne Probleme unsere Wäsche waschen, unser Zelt und Luftbett trocknen und gleichzeitig noch die Hauptstadt von Kalifornien ansehen. Ein Besuch des State Capitols und des California State Railway Museum durften natürlich nicht fehlen.
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Einen weiteren Vorteil hatte das Ganze auch noch. Wir haben heute noch einen kostenlosen Campingspot im Statepark nahe der Golden Gate Bridge reservieren können und haben nun einen Bleibe nur ca 20 min vom Stadtzentrum entfernt gefunden!

Posted by AngieAndMichi 20:23 Archived in USA Tagged yosemite sequoia lasvegas sacramento deathvalley hooverdam valleyoffire kingscanyon Comments (2)

Capitol Reef, Bryce Canyon & Zion

Rot, rot, rot...

sunny 40 °C
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Rot, rot, rot sind alles meine Steine... oder so ähnlich... Nach Arches waren wir daran ja schon etwas gewöhnt, trotzdem findet man in jedem National Park andere Farben und Phänomene. In Capitol Reef starteten wir unsere Wanderung (natürlich die längste des Parks) etwas später als geplant und sind nach dem zweiten View-Point wieder umgekehrt. Wir lieben ja die Sonne und die Hitze, aber Bergsteigen bei 38 Grad ist dann doch etwas hart. Trotzdem hatten wir eine schöne Aussicht. Wirklich cool und überraschend war dann der Scenic-Drive durch den Park. Normalerweise sieht man von den Straßen aus nicht so viel, aber der war wirklich beeindruckend und Michi durfte Dirtroads rauf und runter fahren, was fast wie Jeepfahren war :) Am Abend haben wir uns dann ein richtig leckeres Steak gegönnt.
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Der nächste Nationalpark war Bryce Canyon und der hat uns wirklich umgehauen. Früh morgens sind wir zu der knappen 10 km langen Wanderung aufgebrochen, die "Fairyland Loop" heißt, und der Name ist hier echt Programm. Mit etwas Fantasie kann man fast die Feen hinter den leuchtenden, orangenen Hügeln herausspitzen sehen. Die Hügel sehen mal wie aufgeschüttete Sanddünen, mal wie gewachsene Felsen aus, und das leuchtende Orange wirkt wie bemalt, wirklich beeindruckend. Am nächsten Morgen sind wir noch eine kleine Runde, die beliebteste Wanderung des Parks, gegangen, und natürlich waren da entsprechend mehr Leute anzutreffen, die Schönheit der Umgebung konnte das aber nicht trüben. Und dann ging es auch schon auf nach Zion.
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Hier hatten wir zum ersten Mal Probleme, einen Campingplatz zu finden. Die ersten zwei, die wir uns ansehen wollten, sind nur mit Allradantrieb und entsprechender Bodenfreiheit erreichbar (wirklich, wir haben es uns von Nahem angeschaut) und damit wir nicht verzweifeln, sind wir erst mal Wandern gegangen, für die bessere Stimmung. Hat auch gleich geholfen, die erwünschten Wasserfälle waren zwar mit sehr wenig Wasser versehen, aber die Pools die daraus entstehen, sind sehr schön und mal etwas Wasser in der Gegend zu sehen war eine nette Abwechslung zu den anderen National Parks. Und siehe da, nach etwas Bewegung haben wir auch noch einen schönen Camping Platz gefunden.
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Nach einer lauen Nacht ging es sehr früh zur großen und berühmt berüchtigten Wanderung "Angels Landing" auf. Die Warnschilder, die besagen, dass schon Menschen gestorben sind, es sehr steil und sehr abschüssig ist, haben wir mal wieder als "amerikanische Übertreibung" abgetan, vielleicht sollten wir daraus mal lernen ;). Der Weg war anfangs relativ steil, aber geteert, bis man zu einem Aussichtspunkt ankommt. Dann fängt der richtige Spaß an. In Deutschland wäre dieser Teil als Klettersteig deklariert und die entsprechende Ausrüstung würde einem empfohlen werden (denn es war Klettern mit Hilfe beider Hände und an beiden Seiten ging es knapp 400 m nach unten). Doch auch der Pfad mit steilem Abgang rechts und links war kein Problem und die Aussicht am Ende war gigantisch. Man musste nur immer wieder warten, bis man hoch oder runter konnte, da viele Menschen unterwegs waren.
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Posted by AngieAndMichi 13:40 Archived in USA Tagged zion bryce capitolreef angelslanding klettersteig Comments (2)

Vom Antelope-Canyon bis zum Arches National Park

... die Wiege der Wild West Filme

sunny 25 °C
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So, nach der großen Wanderung im Grand Canyon haben wir es dann etwas ruhiger angehen lassen. Mit dem Auto ging es erst einmal mit wundervollen Aussichten auf Unwetter in Richtung Page/Lake Powell.
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Zum Glück hat sich das Unwetter recht schnell wieder verzogen und wir konnten trockenen Fußes unser Zelt aufbauen.
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Nach einer recht windigen Nacht haben wir uns am nächsten Tag zum Antelope Canyon begeben. Dieser ist bekannt als Schlot-Canyon und befindet sich auf dem Land der Navajo-Indianer. Die lieben Indianer-Kollegen nutzen dieses Naturphänomen auch voll und ganz aus. Der Canyon ist nur mit geführten Touren erreichbar und kostet für zwei Personen (ca. 1 Std. Aufenthalt) knappe 60$. Aber was soll's... Der Besuch war wirklich sehr eindrucksvoll, wenn auch mit extrem vielen anderen Besuchern:)
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Nach dieser leichten Wanderung haben wir uns dann auf die Spuren der Cowboys und Indianer begeben. Jeder Fan der guten alten Wild-West-Filme etc. hat die Bilder aus dem Monument Valley und den angrenzenden Nationalparks bestimmt schon einmal gesehen. Man hat hier wirklich das Gefühl, John Wayne oder ggf. auch Bud Spencer und Terence Hill kommen gleich um die Ecke geritten. Immer noch etwas geschädigt vom Grand Canyon haben wir dann nur den "Scenic-Drive" gemacht, wie echte Amerikaner halt. Zugegebener Maßen, der SUV ist echt bequem:)
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Das uns bevorstehende Wochenende ist das sogenannte Memorial Day Weekend und in den USA der inoffizielle Start der Sommer- und Camping-Saison. Das hat man auch recht gut auf den Straßen und auf den Campingplätzen gemerkt. Selbst zu Hochzeiten in Deutschland, wenn alle Holländer mit Ihren RVs in Richtung Süden unterwegs sind, ist kein Vergleich zu den vielen Campern in und um die Nationalparks. Mit etwas Glück haben wir dann auch noch in der Nähe vom Canyonlands Nationalpark ein Plätzchen für unser Zelt gefunden (Nahe Moab).
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Den Nationalpark haben wir dann auch die kommenden Tage erkundet und sind fleißig Bergsteigen gewesen.
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Zugegebener Maßen sahen für uns nach einer Weile die Parks alle recht ähnlich aus:) Etwas Abwechslung hat dann der Arches Nationalpark (ebenfalls Nähe Moab) gebracht. Hier sind in den letzten zig-Millionen Jahren sehr viele Steinbögen (Arches) entstanden. Die Wanderung wurde auch dadurch interessant, da etliche kleinere Kletterpassagen enthalten waren. Durch das Memorial Day Weekend waren die Parks aber leider relativ überlaufen.
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Posted by AngieAndMichi 13:06 Archived in USA Tagged arches canyonlands monumentvalley antelopecanyon memorialday Comments (1)

Grand Canyon

To the river and back

sunny 30 °C
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So hier waren wir nun - am Grand Canyon. Wir hatten uns bei unserer Reiseplanung vorgenommen, dass wir die Tour South Rim - Colorado River und zurück an einem Tag machen. Geplant - getan. Im Nachgang war uns dann auch etwas mehr bewusst, warum von Seiten der Park Ranger von dieser Tour stark abgeraten wird. Wir hatten es mit der Jahreszeit recht gut getroffen, da wir in der Schlucht "nur" 35 Grad hatten und nicht >45 Grad wie in den Sommermonaten.

Gestartet haben wir die Tour gegen 5 Uhr morgens bei frischen 0 Grad. 11 Stunden, ca. 3000 Höhenmeter und 28 km später waren wir wieder oben. Tolle Tour, auch wenn wir auf den letzten drei Meilen echt fertig waren:) Aber die Eindrücke waren es wert!!

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Posted by AngieAndMichi 13:56 Archived in USA Tagged grandcanyon totheriverandback Comments (1)

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